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Kunstflug

Kunstflug wird als „ein absichtliches Manöver in Form einer abrupten Änderung der Fluglage eines Luftfahrzeugs, eine abnorme Fluglage oder eine abnorme Beschleunigung, die für einen normalen Flug oder für die Unterweisung für Lizenzen oder Berechtigungen außer der Kunstflugberechtigung nicht notwendig sind“…

• Mindestens 40 Flugstunden nach Erteilung der Lizenz

Kunstflüge dürfen nur bei Flugverhältnissen, bei denen nach Sichtflugregeln geflogen werden darf, und nur mit ausdrücklicher Zustimmung aller Insassen des Luftfahr-zeugs ausgeführt werden.
Kunstflüge in Höhen von weniger als 450 m (1500 Fuß) sowie über Städten, anderen dichtbesiedelten Gebieten, Menschenansammlungen und Flughäfen sind verboten.
Kunstflüge bedürfen, soweit sie in der Umgebung von Flugplätzen ohne Flugver-kehrskontrollstelle durchgeführt werden, unbeschadet einer nach § 26 LuftVO erforderlichen Flugverkehrskontrollfreigabe der Zustimmung der Luftaufsichtsstelle.
Der Luftfahrzeugführer hat der zuständigen Flugverkehrskontrollstelle einen Flugplan zu übermitteln für Kunstflüge im kontrollierten Luftraum und über Flugplätzen mit Flugverkehrskontrollstelle.

mind. 5 Flugstunden Ausbildung zzgl. Einweisung auf die Bellanca Citabria (Spornrad) und / oder die Cessna 150 Aerobat.

Prüfung:
Der Prüfungsflug wird ersetzt durch einen ATO-internen Checkflug mit einem zweiten Fluglehrer. Zeitdauer ca. 20 min.

Einen für die Berechtigung angemessenen theoretischen Unterricht:

1) Rechtliche Bestimmungen
2) Sicherheitsmindesthöhe
3) Flugplan
4) Kunstflugräume
5) Einweisung in das Rettungssystem
6) Menschliche Belastbarkeit (in Ergänzung zu HPL)
7) Notfallstandards
8) Orientierungsverlust im Rückenflug
9) Figurenabbruch

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